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Wir unterstützen, neben einem Waisenhaus in Matadi (Kongo), das Kinderheim „LAR Jesus e amor" in Duque – de – Caxias in Brasilien, einer über 2 Mio Einwohner zählenden Stadt. Sie liegt unweit von Rio de Janeiro und hat viele Armen- und heruntergekommenen Mittelstandsviertel. Das Kinderheim „LAR Jesus e amor" (Jesus ist Liebe) wurde 1990 aufgrund einer privaten Initiative ins Leben gerufen. Die Kommune stellte damals ein Grund­stück zur Verfügung, mit dem Auftrag, es für einen sozialen Zweck zu nützen. Donna Irani Silva Soares, die heutige Heimleiterin, hatte sich schon seit vielen Jahren um bedürftige Kinder gekümmert. Sie nahm nun die Herausforderung an, den Aufbau eines Kinderheims zu wagen.


Als Frau Monteil-Streif (Gründungsmitglied des Vereins und ehemalige 1. Vorsitzende von das NETZ e.V.) im Herbst 1992 erstmals in dieses Kinderheim kam, traf sie auf eine Einrichtung mit drei kleinen Zimmern und einer Küche mit Esswinkel. Die sanitären Einrichtungen bestanden aus einem einzigen WC und einer Kaltwasserdusche. Das musste für die etwa 40 Kinder im Alter von 0 bis etwa 8 Jahren ausreichen. Die Wäsche für die Kinder wurde von Hand im Hinterhof gewaschen. Einzige Angestellte war die Köchin. Alle anderen Tätigkeiten wurden durch freiwillige Helferinnen und durch die Familie der Heimleiterin geleistet.

Mit diesem ersten Eindruck und den prägenden Erlebnissen kehrte Frau Monteil-Streif zurück nach Deutschland. Schon kurze Zeit später fanden sich mehr und mehr Menschen die das Kinderheim "Lar Jesus é Amor" unterstützen wollten. Der Verein "Das Netz" wurde gegründet und mit der Zeit kamen weitere Projekte in Afrika dazu. Aktuell unterstützen wir in Afrika ein Waisenhaus in Matadi (Kongo).




Die neue Vorsitzende stellt sich vor …

Liebe Vereinsmitglieder,
zunächst einmal möchte ich mich für Ihr Vertrauen und Ihren Zuspruch bedanken, mit dem Sie mich in der vergangenen Jahresversammlung zur 1. Vorsitzenden gewählt haben.
Mein Name ist Johanna Reiche, ich bin 25 Jahre alt und ich studiere Grundschullehramt an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Seit ich von meinem Freiwilligen Sozialen Jahr im August 2010 zurückgekehrt bin, bin ich aktiv im Verein tätig und habe als Vorstandsbeisitzende die Kommunikation mit unseren brasilianischen Freunden übernommen, sowie Informationsveranstaltungen in den Klosterschulen U.L.F. moderiert. Soziales Engagement spielt für mich schon seit meiner Schulzeit eine große Rolle und so kam ich damals über die Eine-Welt-AG von Frau Monteil-Streif mit dem Projekt in Kontakt.
Während meinem Studium in Heidelberg war ich in den letzten Jahren öfters auf Reisen. Neben Südamerika standen auch schon Indien und Nepal auf meinen Flugtickets. Diese Reisen führen dazu, dass ich mein Bild von der Welt und den Lebensbedingungen in anderen Ländern nach und nach zusammensetze. Mit Hilfe dieser Erfahrungen ist es wesentlich einfacher sich in die Bedingungen anderer Länder hinein zu versetzen.
Ich freue mich auf die kommende Zeit im Netz und möchte Ihnen allen für ihre tatkräftige und finanzielle Unterstützung danken.

Johanna Reiche